FATEX Fachverband Textilpflege e.V.

 

 


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Service und InfosFATEXpress: Alles einsteigen, bitte!


FATEXpress: Alles einsteigen, bitte!


Deutschland – Zürich – Mailand – Bologna – Florenz – Bologna – Deutschland

Vor und während einer Reise kann vieles streiken: zum Beispiel der Rasierer, das Handy oder die Kreditkarte. Dass jedoch die Fluggesellschaft einige Stunden vor Abreise vorübergehend die Flügel streckt, ist eher selten. Aber wer braucht schon die Lufthansa, um von Deutschland nach Bologna zu kommen, wenn man den FATEXpress hat?

16 Stunden vor Abflug musste die FATEX Geschäftsstelle die passenden Züge organisieren, Plätze reservieren, Zug-Tickets am Bahnhof holen und die Teilnehmer der Bologna-Reise über die Änderungen informieren. Herr Maier und Frau Friedrich machten möglich, was nahezu unmöglich schien – und am nächsten Morgen traf sich eine Gruppe von Zugvögeln im Süden am Stuttgarter Bahnhof. Für die anderen ging es in Mannheim am Bahnhof los oder von zuhause mit dem Auto. Und kein Teilnehmer sagte die Reise ab. Die Mitglieder des FATEX stehen eben nicht nur für Fachkompetenz sondern auch für Flexibilität. Am Zugfenster zogen die Berge vorbei wie im Flug, das Blau des Himmels spiegelte sich in den Oberflächen von Zürich-See, Comer-See und etc., bis es nach über zehn Stunden Anreise hieß:

Viva Bologna.

Was bisher jedem auf der Zunge lag, wurde jetzt Programm: Dolce Vita. Im typisch italienischen Restaurant „Cantina Bentivoglio“ bekamen wir erst vorgemacht, was genießen auf Italienisch heißt und durften es dann selbst erleben: Nudeln, so gelb wie Gold, leckere Lasagne und Rindfleisch, das auf der Zunge zergeht. Dazu gab es feinste Tropfen. Die Anreise lag hinter uns – jetzt ging die Reise los.

Barbanti und iLSA: Unternehmergeist und italienische Gastfreundschaft.

Am nächsten Morgen stiegen wir nach dem Frühstück in den Reisebus nach Modena. Bei Barbanti, einem Partner der Firma Multimatic, lag ein Hauch von Schicksal in der Luft. Ein schweres Erdbeben hatte im Mai 2012 die gesamte Produktionsstätte des italienischen Maschinenbauers zerstört. Die Firmeninhaber entschlossen sich innerhalb weniger Tage nach der Erschütterung zu einem Neuanfang: Die einsturzgefährdete Betriebsstätte wurde abgerissen und aus dem Nichts neu aufgebaut. Einem freundlichen und kulinarischen Empfang folgte eine Betriebsführung, bevor wir von Barbanti zum Mittagsmenü eingeladen wurden. Anschließend fuhren wir weiter nach Bologna zur Firma iLSA. Auch hier zeigte sich, warum Italien einer der führenden Exporteure im Maschinenbau ist: mit Neuerungen, die aus jahrzehntelangem Know-how entstehen, gehört Multimatic iLSA zu einem der Marktführer in der Herstellung von Textilreinigungsmaschinen. Mit einer Präsentation, einer Betriebsführung und einer Einladung zum Abend-Dinner zeigte man uns auch hier, was die italienische Gastfreundschaft weltweit so berühmt macht: guter Geschmack, der von Herzen kommt.

Florenz, eine Stadt wie die Mitglieder des FATEX: traditionell innovativ.

Man könnte C. Friedrich und W. Maier als die Brunelleschis des FATEX bezeichnen. So wie die Zwei das schwierige Projekt der reibungslosen An- und Rundreise gemanagt haben, bewies der Architekt Brunelleschi sein Können im Projektmanagement und in der Architektur, als er von 1418 bis 1436 die freitragende Kuppel des Florentiner Doms Santa Maria Del Fiore bauen ließ. Nach einer Stadtführung wurden wir durch die Galerie der Uffizien geführt. Es war schon etwas Besonderes, Werke von Botticelli, Da Vinci und Michelangelo an einem Tag im Original betrachten zu dürfen. Da leuchteten nicht nur die Farben. Wir blickten auf Kunstwerke, Büsten und die Ponte Vecchio, die wir nach einem leichten Mittagessen selbst begehen konnten. Danach blieb noch viel Zeit für eine Stadterkundung auf eigene Faust. Ob zu Fuß oder in der Kutsche.

Das Ende einer Abenteuerreise.

Kanapees und Karaoke – das Motto des letzten Abends. Nach einer reibungslosen Rückreise von Florenz nach Bologna – und einer kurzen Zeit der Regeneration im Hotel – ging es in ein Restaurant um die Ecke des Hotels. Dort angekommen, wurden unsere zwei Reiseleiter mit feinstem Stoff für ihr Engagement geehrt. Dann hieß es Rock statt Ruhe: Ein Doppelgänger von Eros Ramazzotti gab auf der Bühne italienische Klassiker zum Besten, bis zwei Damen aus dem näheren Umfeld der FATEX Geschäftsstelle das Mikrofon und anschließend die Herzen der Mitreisenden eroberten. Es folgte die Sternstunde von Winnie The Who: er offenbarte allen Anwesenden einen tiefen Blick behind blue eyes, bevor ein Hobby-DJ aus dem Kreis der Teilnehmer die Bühne vollständig infiltrierte und die Reisegruppe die Nacht zum Tag machte.

Es war wohl eine Mixtur aus Dolce Vita, besonderen Umständen und besonderen Menschen, die diese Reise so einzigartig machte.



 
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